Archiv 2017 - Tristan_Schach

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Archiv 2017

16.01.2017  ( TW )

wie Klaus mir berichtete, war das am 13.01. stattgefundene Neujahrstrefffen wieder ein voller Erfolg. Rund 30 Personen erfreuten sich am Essen, an netter Unterhaltung und der wieder tollen Aufführung von Michael, der mit seinen Zaubereien wieder alle begeisterte. Stefan hat mir etliche Bilder von diesem Treffen übermittelt. Sie sind in der Bildgalerie unter "2017" zu finden, ebenso kamen von mir noch einige aus 2016 dazu ( diese sind unter "2016" erfaßt ).

21.01.2017 ( TW )

Leider ging die Begegnung gegen LSV 7 gestern abend mit 2:4 aus. Zwischenzeitlich sah es ganz verheissungsvoll aus, am Ende reichte es jedoch nicht. Die Einzelergebnisse findet ihr an gewohnter Stelle.

27.01.2017 ( TW )

Die Hauptversammlung fand statt. Das Protokoll wird bald veröffentlicht. Hier eine kurze Vorabinformation:
In sozusagen letzter Minute hat sich dann doch entgegen aller Vorzeichen ein Nachfolger für den Posten des 1. Vorsitzenden gefunden. Eckhard übernimmt die Aufgabe. Hierzu wünsche ich dir viel Erfolg. Ebenso wünsche ich Henning alles Gute bei seinem neuen Job, den des Jugendwartes. Er übernimmt das von Thomas jahrelang mit viel Einsatz geführte Amt. Vielen Dank an Thomas für seine in den letzten Jahren erbrachten "Dienste". Und natürlich Henning viel Erfolg bei deiner neuen Herausforderung.
An Wahlen fanden noch die der Kassenprüfer statt. Diese Aufgaben übernehmen Torsten noch für 2017 und Alexander für 2017 und 2018. Ich selbst übernehme die Turnierleitung und betreibe weiterhin die Internetseite. Hier noch ein Appell an alle: soll was veröffentlicht werden, laßt es mich wissen.  
An Beschlüssen wurde vereinbart, neue Bretter und Holzfigurensätze anzuschaffen. Diese sind bestellt und werden in den nächsten Tagen geliefert. Ebenso soll angestrebt werden, den Schachschrank zu erneuern. Dazu wird Klaus tätig werden.
Turniere werden vermutlich in etwa gleichem Angebot durchgeführt wie in den letzten Jahren. Ich wiederhole mich ungern, aber die Einhaltung der Spieltermine ist für einen vernünftigen Spielablauf Voraussetzung. Ansonsten können wir das vergessen.
Eckhard will sich um einige "Schläfer" kümmern, die zwar im Verein sind, an dem Spielbetrieb jedoch nicht teilnehmen. Vielleicht kommt der ein oder andere noch dazu.

Nach der Hauptversammlung fand mit 11 Spielern ein Blitzturnier unter Leitung von Alexander statt. Das Endergebnis brachte nicht unbedingt Überraschungen zu Tage: Stefan (10) gewann vor Marco und Dirk (je 8) und Thomas (6,5).

Noch eine Information über den weiteren Ablauf: nach Erstellung des Protokolls werden Eckhard und Klaus einen Termin beim Notar vereinbaren, um die Umschreibung im Vereinsregister zu beantragen.
Der Spielbetrieb mit Pokal und Vereinsmeisterschaft kann theoretisch am 17.02.2017 beginnen. Ich gehe davon aus, daß alle 2016-er ( bis auf Thomas, der abgesagt hat ) , auch in 2017 an der Vereinsmeisterschaft teilnehmen werden. Zur Zeit sind es leider erst 9. Vielleicht entscheidet sich der ein oder andere doch noch, am Spielbetrieb teilzunehmen. Ebenso plane ich auch alle aus 2016 beim Pokalturnier ein ( auch Thomas ). Die Paarungen für die Pokalrunde stehen bereits fest, die Runde beginnt am 17.03.2017 mit interessanten Paarungen. >> siehe
Ergebnisdienst . ( Neue geänderte Paarungen !! - Stand 01.02.2017 )  Ebenso sind die Termine für die Kurgastturniere und die Vereinsmeisterschaft bereits vorgegeben.
Dann noch einmal allen viel Erfolg für 2017 beim Schachspiel und bei ihren "Dienstaufgaben".     

01.02.2017 ( TW )
Die Vereinsmeisterschaft beginnt am 03.03.2017. Natürlich können auch Spiele schon vorgezogen werden.
>> siehe Ergebnisdienst
Das Kennwort auf der Mitglieder-Seite ist wieder das alte.

11.02.2017 ( Rüdiger )
Moin Männer,
das Spiel gestern in Travemünde lief leider etwas unglücklich. Thomas und Torsten haben zwar souveräne Siege eingefahren, aber Tristan, Alex und ich haben gepatzt und lediglich Günter hat sich in schwieriger Stellung noch ein Remis erarbeitet. Alex hatte leider eine Springergabel übersehen, die ihn einen Läufer ohne jegliche Kompensation kostete, bei Tristan war die Köngisstellung wohl etwas luftig, aber das habe ich nicht so genau gesehen. Ich habe in der Eröffnung gepatzt und musste dann in ein Doppelturmendspiel mit Minusbauern abwickeln. Das habe ich dann irgendwie ganz gut hinbekommen, aber gerade nachdem ich den Bauern zurückbekommen hatte und selbst am Drücker war, habe ich mir den nächsten Bock geleistet und eine Figur eingestellt.

13.02.2017 Mo ( TW )
Das neueste Protokoll ist hochgeladen,  nachzulesen unter
>> Vereinsstruktur >> zum letzten Protokoll.

13.02.2017 Mo ( Dieter )
Dieter hat die neueste DWZ-Liste von unserem Verein angefordert:
Hieraus einige Positionen:

01. 2103 Patzer,Stefan
02. 1938 Richter,Rüdiger
03. 1883 Ibs,Malte
04. 1817 Storbeck,Dirk
05. 1703 Patzer,Marco
06. 1625 Meifert,Thomas
07. 1625 Münsterberg,Wolfgang
08. 1567 Dr. Wurz,Michael
09. 1492 Weingarten,Wolfgang
10. 1486 Lohmann,Michael
12. 1446 Urban,Henning
13. 1445 Schröder,Torsten
14. 1422 Seletzkie,Eckhard
15. 1417 Wirtgen,Tristan
16. 1351 Schütt,Günter
18. 1123 Schulze,Walter
19. 1080 Brandt,Alexander
20. 0938 Schmidt,Klaus    

01.03.2017 Di ( TW )
Das Bezirksligaspiel gegen Fehmarn  wird nun auf den 31.03.2017 verlegt. ( Wegen der Vereinsmeisterschftsspiele am gleichen Tag möge sich jeder in Eigenregie mit seinem Spielgegner absprechen ).

Der von Herrn Töpper mit viel Liebe hergestellte neue Schachschrank hat im Wennhof seinen endgültigen Bestimmungsplatz erhalten. In diesem Zusammenhang möchte ich mich im Namen aller für das neue Schmuckstück bei Herrn Töpper bedanken. Wir werden den Schrank hegen und pflegen.  


17.03.2017 Fr ( TW )
Von den in der Vorrunde angesetzten 8 Spielen in der Pokalrunde fanden zwei ohne jegliche Reaktion der Spieler total aus, drei weitere wurden kampflos gewertet, weil nur eine Partei anwesend war und lediglich drei fanden regulär statt.


29.03.2017 ( Rüdiger )

Hallo Männer,
gestern haben wir unsere neuen Holzfiguren mit einem deutlichen 5:1 Sieg wirklich angemessen eingeweiht. Die Schachfreunde aus Reinfeld kamen letztendlich nur mit fünf Spielern, so dass ihr Brett 3 frei blieb und Dirk damit unfreiwillig ohne Gegner blieb. Der erste tatsächlich erspielte Sieg folgte dann an Brett 6. Michael hatte sich druckvoll aufgebaut mit guten Angriffschancen am Königsflügel und sein Gegner verzichtete daher sogar auf die Rochade. Als ich dann gerade kiebitzen ging, bekam ich erst einmal einen Schreck, da der Gegner am Zug war und mit der Batterie von Dame und weißem Läufer scheinbar einfach auf g2 Matt geben konnte. Bei näherem Hinsehen erkannte ich aber, dass der Gegner erst einmal einem Springerschach von Michael ausweichen musste. Michaels Springer befand sich zwar auf einem Feld, dass prinzipiell von einem gegnerischen Bauern beherrscht wurde, welcher jedoch wegen eines Abzugsschachs durch den Turm den Springer nicht schlagen konnte. Das sind so "gemeine" Züge, die man immer wieder gerne übersieht, da die gegnerische Figur ja scheinbar gar nicht dorthin ziehen kann. Da der Springer netterweise nicht nur den König sondern gleichzeitig auch die Dame bedrohte, war das Spiel durch den folgenden Damenverlust entschieden.
Als nächster fuhr Henning einen schönen Schwarzsieg an Brett 5 ein. Beide Spieler hielten zunächst einmal ihre Figuren auf dem Brett und verschoben sie eher ineinander. Alles recht unübersichtlich bei einem kurzen Rundumblick. Allerdings hatte Henning einen Läufer auf g6, der die lange schwrarze Diagonale beherrschte und er konnte später die b-Linie für sich gewinnen und sich mit seinen Schwerfiguren dort aufbauen. Dann gab es plötzlich noch eine kurze Aufregung, als Hennings Gegner bei seinem Mannschaftsführer wegen der Abgabe eines Remisangebotes anfragte, obwohl er das Remisangebot bereits abgegeben hatte. Ich hatte gar nicht auf Hennings Uhr gesehen, aber offensichtlich hatte sein Gegner nicht nur die schlechtere Stellung sondern befand sich auch noch in großer Zeitnot (10 Minuten für 20 Züge), so dass Henning das Remisangebot ablehnt. Nach fünf weiteren Zügen gewann Henning einen Turm und sein Gegner gab auf. Damit stand es 3:0 für uns und wir hatten das Unentschieden schon sicher.
Thomas und ich hatten Stellungsvorteile, nur Günter stand zu diesem Zeitpunkt schon auf Verlust. Sein Gegner hatte seine Läufer sehr unangenehm auf langen Diagonalen platziert und es drohten allerlei Abzüge mit Angriffen auf seine Türme. Das sah schon sehr unagenehm aus und als ich das nächste Mal die Stellung betrachtete, hatte sein Gegner bereits eine ganzen Figur und einen Bauern mehr im Doppelturmendspiel. Das konnte Günter letztendlich doch nicht mehr halten und musste dann aufgeben.
Thomas hatte sich mit Weiß gut aufgestellt und schnürte seinen Gegner mit einem klassischen Minoritätsangriff am Damenflügel so ein, dass sich seine Figuren auf den letzten drei Reihen zusammendrängten und kaum mehr Felder zum Manövrieren hatten. Sein Gegner entschied sich dann am Königsflügel aktiv zu werden, obwohl dort eigentlich nur sein König, ohne größere Figurenunterstützung, stand. Damit ließ er die Öffnung von Linien gegen seinen König zu und das muss Thomas entsprechend ausgenutzt haben. Bevor ich sehen konnte, was genau passiert war, gab sein Gegner auf. Damit war der Mannschaftssieg bereits sicher.
Nach meinen letzten Niederlagen hatte ich gestern endlich wieder einmal von Anfang an eine vernünftige Stellung auf dem Brett. Mein Gegner hat die Eröffnung etwas eigenwillig interpretiert und konnte den zeitweise geopfterten Bauern in der slawischen Eröffnung nicht wie sonst üblich zurückgewinnen. Damit besaß ich schon relativ früh einen Mehrbauern und auch die Initiative. Im Gegensatz zu meinem Gegner konnte ich auch rochieren, aber trotzdem verteidigte er sich sehr zäh und es gelang ihm meinen Mehrbauern zu blockieren. Letztendlich konnte ich mit einigen Manövern mit meinen beiden Springern und den Türmen die Stellung weiter verbessern und einen Freibauern bilden. Ich musste meinen Mehrbauern am Ende zwar zurückgeben und noch einen weiteren Bauern opfern, um mit einer Springergabel die Qualität zu gewinnen. Dadurch hatte mein Gegner zwei Freibauern am Damenflügel, von denen ich allerdings einen recht leicht gewinnen konnte. Danach wäre es sicher nicht ganz einfach geworden, die Mehrqualität in einen Sieg umzuwandeln, aber mein Gegner wollte wohl unbedingt die beiden Freibauern halten und entschied sich den Springer zu ziehen, da er davon ausging, dass ich im nächsten Zug einen Turm schlagen würde. Dabei hat er mir eine einfach Bauerngabel ermöglicht, die ihn mit der ohnehin bestehenden Springergabel einen ganzen Turm kostete, so dass er gleich aufgab. Damit hatten wir, wenn auch gegen einen eher schwach aufgestellten Gegner, schon um 11:30 Uhr unseren höchsten Saisonsieg unter Dach und Fach.
Schon erstaunlich, was neue Holzfiguren so alles bewegen können :))). Ich bin gespannt, ob wir das nächste Woche genauso gut hinbekommen.

Gruß Rüdiger

01.04.2017 ( Rüdiger )

Moin Männer,

die guten Holzfiguren haben uns den zweiten Heimsieg in Serie beschehrt, auch wenn es dieses Mal mit dem 3.5 : 2,5 gegen Fehmarn deutlich knapper geworden ist, als noch letzte Woche gegen Reinfeld. Tristan hat die noch fehlenden Bretter mitgebracht, so dass wir gestern den kompletten Satz zum Einsatz bringen konnten.

Nach gut einer Stunde sah es ganz ordentlich für uns aus. Henning stand zwar wie immer ein wenig gedrängt, hatte aber Druck gegen den Bauern auf e5 und Chancen die d-Linie zu öffnen und zu beherrschen. Alex hatte in der Eröffnung einen Bauern verloren. In vielen Fällen ist der schwarze Bauernraub mit der Dame auf b2 ein Fehler, aber hier schien Schwarz nach dem Damentausch einen gesunden Mehrbauern zu besitzen. Die offene b-Linie war, aufgrund der intakten Bauernstruktur des Gegners, vermutlich keine ausreichende Kompensation. Günter stand sehr solide und hatte Raumvorteil, auch wenn der Gegner über das Läuferpaar verfügte. Torsten schien schon früh in Vorteil kommen und einen Angriff am Königsflügel initiieren zu können. Thomas hatte einen Bauer in der Eröffnung für Entwicklungsvorsprung gegeben, das sah recht gut aus. Ich hatte mich gegen das London-System meines Gegners recht solide aufgebaut, musste meinem Gegner aber im Rahmen des Damentausches die offene a-Linie überlassen. Mit dieser strukturellen Schwäche hatte ich ein wenig zu kämpfen, zumal der weiße Läufer auf f4 die Diagonale b8-h2 beherrschte. Insgesamt hatten wir Vorteile an Brett 3, evtl. noch an Brett 2, Nachteil an Brett 6 und ansonsten ganz ordentliche Stellungen auf den Brettern.

Nach knapp zwei Stunden sah es dann deutlich besser aus. Henning fühlt sich mit Schwarz an Brett 5 offensichtlich pudelwohl. Er hatte inzwischen einen Bauern gewinnen können, wobei seine Bauernstruktur aber etwas gelitten hatte, was ihm zwei Doppelbauern bescherte. Er konnte die d-Linie beherrschen und später, nachdem er alle Figuren bis auf die schwarzen Läufer abgetausch hatte,  den Gegner dazu bringen, den Läufer, der an seinen König gefesselt war, abzutauschen und dadurch einen seiner Doppelbauern aufzulösen. Dadurch konnte er Freibauern am Damenflügel bilden und die Partie sicher nach Hause fahren. Damit war der erste Punkt schon einmal eingefahren.

Torsten hatte inzwischen auch deutliche Fortschritte gemacht. Er hatte seine Bauernehrheit im Zentrum in Bewegung gesetzt und mit Dame, Springer und weißem Läufer die weiße Königsstellung attackiert. Er hatte zwar eine Qualität geopfert, um dies zu erreichen, aber er schien mehr als ausreichende Kompensation zu haben. Nachdem er dann mit seinem Springer Schach geben konnte, wobei er, ähnlich wie im letzten Spiel Michael, den Springer auf ein Feld stellte, auf dem er eigentlich von einem Bauern geschlagen werden konnte, was aber wegen der Öffnung der Linie und der dort stehenden Dame nicht möglich war, konnte er die Königsstellung öffnen und die Qualität zurückgewinnen und zwei Freibauern bilden, welche die Partie dann auch entschieden. Damit führten wir 2:0.

Günter stand weiterhin solide, Thomas hatte, wenn auch mit Mühe, seinen geopferten Bauern zurückgewonnen und stand positionell besser, auch wenn noch nichts konkretes erkennbar war. Alex kämpfte weiter um Ausgleich und ich hatte inzwischen ein Springerpaar abtauschen und mich mit einem guten Springer auf c6 konsolidieren können. Zwar konnte mein Gegner meinen Springer gegen seinen weißen Läufer tauschen, aber danach konnte ich meinen weißen Läufer nach b6 überführen und die Stellung sozusagen "versiegeln". Da ich annahm, dass Thomas und Günter mindestens 1 Punkt holen würden, bot ich meinem Gegner Remis an. Dieser machte dann erst mal einen Rundgang und sah natürlich, dass die Bretter 3 und 5 verloren waren, so dass er noch ein wenig weiterspielen wollte. Zwei Züge später bot er mir dann aber Remis an, da er keinerlei Möglichkeiten sah, Fortschritte zu machen. Er hatte eher Bedenken, dass er noch in Nachteil kommen konnte. Damit stand es 2,5 : 0,5 und ich orientierte mich eher Richtung 5:1 von letzter Woche, sofern Alex sein Spiel mit Minusbauer würde halten können.

Leider geriet Günter dann auf die Verliererstraße. Er hatte sich für einen (Matt)Angriff auf den Punkt f7 entschieden, seinen Turm in der Überzeugung gegeben, dass er das Material zurückgewinnen würde, aber übersehen, dass der Gegner seine Dame mit einem Zwischenzug mit Schachgebot in Sicherheit bringen konnte. Danach gelangte der gegnerische Turm nach f8 zurück und Günter verblieb mit einem ganzen Turm weniger, was natürlich nicht zu halten war. Glücklicherweise hatte Thomas inzwischen den Gewinnweg gefunden. Er konnte die Türme abtauschen und dann mit einer Springergabel zwei Bauern gewinnen. Danach besaß er im Endspiel mit Springer gegen Läufer zwei Freibauern, die sein Gegner nicht mehr aufhalten konnte. Damit waren unsere 3,5 Punkte unter Dach und Fach und Sieg gesichert.

Alex kämpfte zwar bis zum Schluss, konnte aber die Partie letztendlich nicht halten. Er hatte seine Türme auf der b-Linie verdoppelt, musste ein Turmpaar abtauschen und im Endspiel mit Springer und Turm auf beiden Seiten sah es kurz sogar danach aus, dass Alex seinen Gegner noch "beschwindeln" könnte, aber das Schlagen des gegnerischen Turms auf a8 ließ den Springer gefangen zurück, so dass ihn der Gegner mit seinem König dort problemlos einsammeln konnte, während er seinen Springer retten konnte. Damit musste Alex aufgeben.

Zwei Siege in zwei Wochen, wir stehen auf Platz 2 und bleiben mit unseren neuen Figuren und Brettern weiterhin ohne Punktverlust, auch wenn Günter mit dem neuen Material noch ein wenig "fremdelt". Das lässt doch hoffen. Da wir im Mai noch ein Auswärtsspiel haben, bleibt unser Heimnimbus bis zur nächsten Saison auf jeden Fall bestehen.

Gruß Rüdiger

11.04.2017 ( TW )

Am 01.05.2017 findet wieder das 1.Maifest in Niendorf statt.


08.05.2017 ( Bericht von Henning Urban ) in leicht veränderter Fassung über die LJEM in Neumünster:

Tag 1: Alexander und ich sind am Montag angereist. Ich durfte gleich mein erstes Interview halten. In Runde 1 hat Alexander gegen den zweitgesetzten Spieler gespielt (Alex selbst war auf Platz 10 von 17 gesetzt worden). Alex konnte sehr gut gegengehalten, jedoch war seine Stellung letztendlich zu passiv. Nach knapp 4 Stunden Spielzeit brach die Stellung eingebrochen und Alex verlor dieses Spiel. Ärgerlich!

Tag 2: Um 8.30 ging Runde 2 los. Alex hatte sich viel vorgenommen, doch er verlor einen Springer nach gefühlten 15 Zügen. Wie man Alex jedoch kennt, weiß, dass er erst Gas gibt, wenn er hinten liegt und zack holte er sich die Figur zurück. Am Ende erzielte er bei etwas schlechterer Position ein Remis. Aber alles in allem war es schon ein gerechtes Remis mit Höhen und Tiefen.

Nach nur einer Stunde Pause durfte er seine 3. Partie mit schwarz spielen. Nach ca. 2 Stunden machte sich die Anstrengung des ersten Spiels bemerkbar. Obwohl er dennoch gut spielte, verlor er dieses Spiel. Nach 3 Spielen hatte Alexander nun 0,5 Punkte. Für seine Leistung leider zu wenig!

Tag 3: Heute liegt nur ein Spiel an. Doch Alex hatte spielfrei und sogar gewonnen! Den Rest des Tages hatte er nun Zeit um für die Schule zu lernen.

Tag 4: Ein Spieltag mit einer Doppelrunde. Die 1. Partie ging nach 3,5 Stunden leider mit einer Niederlage zu Ende. Nach einer Besprechung mit Thomas und mir gewann er dann aber souverän die 6. Runde.

Tag 5: In der 7. Runde holte Alex gegen einen starken Gegner mit einem Punkt Vorsprung ein Remis. Alex testete eine neue Eröffnung. In Runde 8 punktete Alex dann sogar mit einem Schachmatt. Er hatte eine Dame und einen Turm mehr. Dieses Spiel war interessant, denn er griff in der Partie die ganze Zeit einen schwachen Bauern an, den er sich dann auch holte. Nach dem Zug war die Stellung des Gegners zusammengebrochen und so räumte er seinen Zimmerkammeraden gnadenlos ab! Respekt.  Am Abend sind wir zur Entspannung noch gemeinsam ins Kino gegannen und sahen uns "Boss Baby" an.

Tag 6: Die letzte Runde konnte ich mir leider noch nicht angucken aber Alex gewann diese!  Nach einem schwachen Start mit 1,5 Punkten aus fünf Spielen legte er aber einen starken Endspurt hin und erzielte mit 5 von 9 Punkten den 9. Platz und damit ein Platz vor seiner DWZ Setzung.

( geschrieben von Henning Urban )

12.05.2017 ( Bericht von Rüdiger )

durch das abschließende Unentschieden in Bad Schwartau haben wir die Saison mit 4 Siegen, einem Unentschieden und nur zwei Niederlagen auf einem hervorragenden zweiten Platz abgeschlossen. Als einziger Spieler war Günter bei allen 7 Spielen dabei. Insgesamt haben wir 12 Spieler an die Bretter gebracht. Besonders gefreut hat mich, dass auch Wolfgang, Marco und Eckie wenigstens einmal wieder mitgemischt haben. Michael war als Wiedereinsteiger ja sogar dreimal aktiv und mit Henning zusammen mit 2,5/3 gleichzeitig am erfolgreichsten, gefolgt von Dirk mit 4/5 und Torsten mit 3/4, der bis zur Niederlage im letzten Spiel sogar bei 100% lag. Thomas hat an Brett 2 mit 4/6 gegen nominell oft stärkere Gegner eine sehr starke Saison gespielt, während es bei mir leider diese Saison gar nicht gut lief, aber das hat der Rest der Mannschaft ja mehr als gut kompensiert.

Insgesamt sind wir also gut gerüstet für die nächste Saison.

15.05.2017 ( TW )

Unter Ergebnisdienst noch ein wenig Statistik zur beendeten Bezirksliga. Das macht doch Mut für die neue Saison.


21.07.2017

das erste von drei Gästeturnieren in diesem Jahr fand bei einer Beteiligung von 8 Spielern statt. Näheres im Ergebnisdienst.

04.08.2017

am heutigen Turnier nahmen 10 Spieler teil.

12.08.2017

Folgende Mannschaft wird für die Bezirksliga gemeldet ( die Termine sind ohne Berücksichtigung von eventuellen nicht am Freitag stattfindenden Spieltagen eingepflegt ) :

01 Richter,Rüdiger
02 Meifert,Thomas
03 Storbeck,Dirk
04 Münsterberg,Wolfgang
05 Urban,Henning
06 Patzer,Marco
07 Dr. Wurz,Michael
08 Schröder,Torsten
09 Schütt,Günter
10 Brandt,Alexander
11 Wirtgen,Tristan
12 Seletzkie,Eckhard
13 Weingarten,Wolfgang
14 Paulat,Henry
15 Schäfer,Torge
16 Schulze,Walter
17 Schmidt,Klaus

04.08.2017

am heutigen Turnier nahmen 10 Spieler teil.

18.08.2017
Das letzte der drei Gästeturniere fand statt. Dazu ein wenig Statistik: Insgesamt nahmen 21 Spieler teil, darunter 9 eigene, die insgesamt 65 Spiele bestritten und 12 Gäste, die 85 Spiele bestritten. Die Endstände der drei Spieltage sind im Ergebnisdienst zu ersehen. Diverse Bilder werden demnächst in der Bildgalarie veröffentlicht.  
Nun ist bis zum 09.09. ein wenig Zeit bis der nächste Spieltag in der Vereinsmeisterschaft weitergeht. Bis dahin bietet es sich an, seine Nachholspiele zu absolvieren, damit wir vielleicht in diesem Spieljahr die Vereinsmeisterschaft und die Pokalrunde ordnungsgemäß beenden können.  


09.11.2017

Am 3.11.17 war ja der letzte Spieltag unserer Vereinsmeisterschaft. Von den insgesamt 45 Spielen wurden wieder nur 25 gespielt, 19 stehen aus. Bis auf ein Spiel, welches auf den jetzigen Freitag verlegt wurde, liegt mir kein Nachholtermin vor. Insofern ist mit dem noch ausstehenden Spiel die Meisterschaft beendet. Die Abschlusstabelle folgt nach dem einen Spiel.

17.11.2017 ( Bericht von Rüdiger zum gestrigen Spiel )

Moin Männer,

gestern haben wir leider sehr unglücklich bei LSV VII mit 2,5-3,5 verloren. Chancen zum Gewinn hatten wir sicherlich genug, aber es hat leider irgendwie doch nicht hingehauen.

Torsten hatte noch kurz vor der Partie eine SMS geschrieben, dass er leider etwas später kommt. Dabei gingen ihm letztendlich fast 40 Minuten Bedenkzeit verloren, was sich dann doch als zu große Hypothek herausstellte.

Ansonsten begann es für uns recht vielversprechend. Ich bekam mein bevorzugtes System im Sizilianer aufs Brett, benötigte daher zunächst keine Bedenkzeit und mein Gegner, der ohnehin eine Viertelstunde zu spät kam, verfiel relativ früh ins Grübeln, so dass ich nach 1,5 Stunden schon eine gute Stunde Vorsprung auf der Uhr hatte. Thomas Gegner an Brett 2 ging recht agressiv zu Werke und opferte relativ früh einen Bauern, um Thomas die Möglichkeit der Rochade zu nehmen. Der Gegner besaß zudem das Läuferpaar gegen zwei Springer, die aber sehr gut harmonierten und bald kam Thomas zwar etwas unter Druck, konnte aber bereits den zweiten Bauern einheimsen. Das sah doch gut aus.

Dirk hatte an Brett 3 recht schnell ein gute Stellung mit Raumvorteil und perspektivischem Königsangriff, während sein Gegner kein Gegenspiel am Damenflügel entwickeln konnte. Da sich die Spieler an diesem Brett darauf verständigt hatten, die Uhr auf die andere Brettseite zu stellen, war diesbezüglich leider für die Kiebitze nichts zu sehen. Wolfgang hatte sich mit Schwarz solide aufgebaut, erhielt später zwar einen rückständigen Bauern, schien aber alles im Griff zu haben. Zeitlich hatte er auch deutlichen Vorsprung.

An Brett 5 ging Torsten mit dem vorgenannten Zeitrückstand ins Rennen, seine Stellung sah aber recht schnell sehr vielversprechend aus. Sein Gegner hatte die Caro-Kan Verteidigung gewählt und dabei seinen Springer irgendwie sehr unglücklich auf h6 platziert. Torsten erhielt gute Angriffschancen mit seinen Läufern und Dame und Turm über die halboffene f-Linie. Darüber hinaus hatte Torsten sicherlich den mit Abstand schlechtesten Platz aller Spieler erwischt. Er saß sozusagen direkt vor der Zugangstür zu dem kleinen Spielsaal. Neben den Spielern kamen und gingen auch viele Kiebitze fortwährend in/aus dem Raum, wobei die Türklinke auch noch deutlich quietschende Geräusche von sich gab. Da war die Konzentration sicherlich nicht nur hin und wieder gestört. Trotz des Zeitrückstandes stand Torsten eindeutig besser. Günter hatte sich ebenfalls mit Scharz solide aufgebaut, musste aber den Druck seines Gegners auf der halboffenen d-Linie aushalten. Günter hatte dort einen rückständigen Bauern, der zwar von einem Springer gedeckt war, jedoch konnte er nicht verhindern, dass sein Gegner die Türme auf der d-Linie verdoppelte und mit seiner Dame in Günters Stellung eindrang. Das gab seinem Gegner zwischenzeitlich Vorteil und sah für uns etwas schwierig aus.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich reichlich Zeit die anderen Bretter zu beobachten, da mein Gegner mit Nachdenken beschäftigt war und ich häufig auf seine Züge länger warten  musste. Als Dirk ebenfalls gerade die Runde machte, sagte er mir völlig zu Recht: "wir stehen richtig gut"!

Nach gut zweieinhalb Stunden lagen wir mit 0,5-1,5 zurück. Wolfgang hatte Remis gemacht und Günter hatte leider verloren. Zwischenzeitlich hatte er den Druck neutralisieren, die Damen tauschen und in ein Endspiel mit Turm und Springer geggen Turm und Läufer abwickeln können. Da sah eigentlich alles gut und nach einer Punkteteilung aus, aber irgendwie muss Günter in eine Fesselung geraten sein, die letztendlich die Partie entschied, wie mir Wolfgang später sagte. Diesen Rückstand konnte ich mit meinem Sieg ausgleichen. Ich stand eigentlich mehr als gut, hatte immer noch eine gute Stunde Zeitvorsprung, während mein Gegner nur noch eine gute Viertelstunde für 20 Züge hatte. Anstatt die Partie in aller Ruhe zu Ende zu spielen, wurde ich leider ein wenig übermütig und spielte einfach zu schnell, so dass mein Gegner meinen Angriff stoppen konnte. Ich opferte daraufhin einen Springer für die beiden verbliebenen Bauern vor dem gegnerischen König und rechnete mir gute Chancen aus, meinen in hochgradiger Zeitnot befindlichen Gegner in Schwierigkeiten zu bringen. Glücklicherweise griff er relativ schnell fehl, sozusagen im wahrsten Sinne des Wortes, indem er den falschen Turm in die Hand nahm und danach sofort aufgab, da er danach seine Dame für einen meiner Türme hätte geben müssen.

Nach dem Zwischenstand von 1,5-1,5 konnte ich mich dann den verbliebenen drei Partien in Ruhe widmen und dort sah es für uns auf den ersten Blick richtig gut aus. Thomas stand inzwischen mit 6 gegen 4 Bauern klar auf Gewinn, auch wenn die Stellung der zwei Läufer gegen die beiden sich gegensseitigen Springer noch ein paar genaue Züge erforderten. Dirk hatte seinen Gegner völlig im Griff, hatte den g-Bauern vor dem Gegner entfernt, so dass ich diese Partie schon einmal als gewonnen für uns abhakte. Auch Torsten stand auf den ersten Blick recht gut. Er hatte zwar irgendwie eine Leichtfigur geopfert oder auch verloren, dafür einen Freibauern auf der 6 Reihe im Doppelturmendspiel. Leider hatte er nur noch 3 Minuten auf der Uhr, während sein Gegner noch über eine halbe Stunde hatte. Dies führte letztendlich dazu, dass sein Gegner den Freibauern einkassieren und die Türme abtauschen konnte, so dass Torsten in einem hoffnungslos verlorenen Endspiel verblieb und nach Erreichen der Zeitkontrolle kurz darauf aufgeben musste.

Damit lagen wir zwar mit 1,5-2,5 zurück, standen aber an den beiden verbliebenen Brettern klar auf Gewinn. Insofern keimte tatsächlich Hoffnung auf, dass wir etwas Zählbares aus Lübeck mitnehmen könnten. Ihr kennt das Ergebnis ja schon, insofern brauche ich es nicht noch unnötig spannend zu machen. Zunächst ließ Thomas den einfachen Gewinn aus, den ihm ein Springerzug gebracht hätte, der zwar scheinbar den anderen Springer verloren, aber mit der dann möglichen Springergabel mit Schachgebot den gegnerischen Turm gewonnen hätte. Ich stand gerade neben seinem Brett und sah den Zug, tiefenentspannt mit einem Getränk in der Hand, wie man solche Züge als Kiebitz eben sieht,  und musste mitansehen, wie Thomas seine beiden Springer für einen Läufer geben musste. Allerdings waren seine vier Mehrbauern, allesamt Freibauern, natürlich ausreichende Kompensation für den Springer, aber der Gewinn war dann natürlich doch etwas schwieriger zu realisieren.

Als ich dann wieder auf Dirks Brett blickte war mein Schreck groß, als Dirk dann im Bemühen, den Angriff zu verstärken, versehentlich einen Läufer einstellte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sein Gegner nur noch vier Minuten und Dirk noch deren 20, wie er mir hinterher sagte. Leider ergaben sich jetzt durchweg einfache Züge für den Gegner, während Dirk verzweifelt versuchte, die Stellung noch irgendwie zu retten, so dass seine Zeit rapide abnahm. In beiderseitiger hochgradiger Zeitnot stellte Dirk sogar seinen Turm ein, was der Gegner aber auch nicht mehr wahrnahm, der einfach seine "angegriffene" Dame einfach wegzog. Letztendlich verlor Dirk dann auf Zeit. Wirklich schade. Dirk war natürlich entsprechend bedient und haderte auch ein wenig mit sich selbst, da er wohl den falschen Turm auf die offene d-Linie gezogen hatte, der ihm einen einfachen Gewinnweg ermöglicht hätte.

Damit war das Spiel leider entschiden. Thomas Gegner ließ glücklicherweise den Turmtausch zu und landete dann mit König und Läufer in einem klar verlorenen Endspiel, in dem er gegen die vier Freibauern keine Chance hatte. Thomas hat das souverän gespielt, eine tolle Leistung.

Insgesamt haben wir uns teuer verkauft und uns hat dann leider das Quentchen Glück für den Sieg oder wenigstens ein Unentschieden gefehlt. Heute morgen habe ich zudem noch festgestellt, dass die mit blauem Kunststoff bezogenen, gepolsterten Stühle in dem Spielsaal offenbar abgefärbt haben. Zumindest hat meine helle Hose jetzt zwei große blaue Flecken. Vielleicht hat sich ja noch ein Spieler einen blauen Hintern geholt oder ich habe das einzig vorhandene, freigiebige Exemplar erwischt.

Gruß Rüdiger

Ende 2017




 
 
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