Neues - Tristan_Schach

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16.03.2020 ( Vorstand )

Liebe Schachfreunde. Die Vereinsabende fallen bis auf weiteres aus.


14.03.2020 ( Schachjugend SH )

Liebe Kinder, Jugendliche, Betreuer und Vereinsverantwortliche, liebe Eltern,

d
ie dynamische Lage der vergangenen Stunden hat den Oberbürgermeister der Stadt Neumünster, Herr Dr. Olaf Taurus, dazu gezwungen Veranstaltungen in der Stadt zu untersagen (s. hier). Darunter fällt leider auch unsere LandesJugendEinzelMeisterschaft, welche vom 13.04-19.04. geplant war. Wir bedauern diesen Umstand sehr, stehen aber hinter der Entscheidung der Stadt Neumünster um eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Die Rückabwicklung der Zahlungseingänge beginnt am Sonntag den 15.03. Derzeit ist keine Alternative zur LJEM in Sicht, sollte sich an diesem Umstand noch etwas ändern, informieren wir euch wie immer rechtzeitig.
Auf die Frage wie Spieler*innen ermittelt werden, die uns auf der DEM vertreten, haben wir gegenwärtig noch keine Antwort. Wir prüfen verschiedene Szenarien, sind uns aber bewusst, dass auf Grund der äußeren Umstände eine Ermittlung aus sportlicher Sicht vielleicht nicht möglich sein wird. Wir bitten um euer Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Plan B präsentieren können.
Mit der Absage der LJEM sehen wir uns leider auch gezwungen die Jugendversammlung, ursprünglich für den 17.04. geplant, abzusagen. Eine Neuansetzung ist für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen.
Den Mannschaften im JugendMannschaftsPokal ist es freigestellt die 3. Runde zu absolvieren. Die Betroffenen Mannschaften wurden informiert.
Betreffend der Punktspielrunden im Jugendspielbetrieb werden wir die weiteren Entwicklungen abwarten und eng mit den Vereinen kommunizieren.
Indessen hat auch der Schachverband Schleswig-Holstein seinen Spielbetrieb, sowie sämtliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen eingestellt (s. hier).
Habt ein Auge auf eure Umwelt und seid für die erhöhten Hygienemaßnahmen sensibilisiert. Wir verweisen auf die Hinweise des Robert-Koch-Instituts.
Für den Vorstand der SJSH
Maximilian Rützler
2. Vorsitzender

13.03.2020 ( Wolfgang M. )

Beim Schachverband S-H ist heute eine Mitteilung eingestellt, dass der Spielbetrieb aller Ligen (auch Bezirksliga) erst einmal bis Ostern unterbrochen wird.
Am 27.03. fällt also unser Spiel gegen Bad Schwartau erst einmal aus.

12.03.2020 ( Vorstand )

Bis auf weiteres entfällt vorsorglich das Jugendtraining. Die Erwachsenen können über ihr Erscheinen selbst entscheiden. Wenn jemand ein Spiel nicht bestreiten möchte, wird es nicht als kampflos verloren gewertet.

05.03.2020 ( Tristan )

am 06.03. können wir im Frühstücksraum wegen einer Gast-Absage nun doch spielen, am 20.03. steht uns jedoch weder der Spielraum noch ein Ausweichraum
zur Verfügung

04.03.2020 Reporter 10.2020



25.02.2020 ( Tristan )

Tom Storbeck möchte an der Vereinsmeisterschaft teilnehmen. Das paßt sehr gut, dann ergänzt Tom die spielfreien Termine. Ist hochgeladen.

21.02.2020 ( Tristan )

Das bisherige Ergebnis der Pokalrunde wie immer im Ergebnisdienst. Die Auslosung der nächsten Runde steht auch schon fest.

15.02.2020 ( Rüdiger )

Moin Männer,

gestern haben wir unser Verbandsspiel gegen Eutin II mit 2:4 ordentlich in den Sand gesetzt. Irgendwie lief bei uns an diesem Abend nicht viel zusammen und letztendlich hat es noch nicht einmal für eine Gewinnpartie gereicht, obwohl die Chancen natürlich durchaus reichlich vorhanden waren.

Die Eutiner kamen mit ordentlich Ersatz, wobei die ersten 3 der Setzliste in dieser Saison auch bislang kaum zum Einsatz kamen. Wie bei Eutin üblich, waren sie aber sehr ausgegelichen besetzt mit Spielern durchweg zwischen 1500 - 1700 DWZ. An den ersten beiden Brettern waren wir natürlich deutlich favorisiert und an den Brettern 3-6 gab es keine signifikanten Unterschiede. Eigentlich ganz gute Voraussetzungen.

Die Partien begannen auch ganz ordentlich. Ich bekam meine Lieblingsvariante im Sizilianer aufs Brett und mein junger Gegner verbrauchte ordentlich Zeit für seine Züge. Ich konnte mir die anderen Bretter also in Ruhe anschauen. Dirk schien an Brett 2 ganz gut zu stehen, verbrauchte zwar seinerseits viel Zeit, aber das ist bei Dirk ja nicht so ungewöhnlich und zudem läuft es bei ihm in dieser Saison ja wirklich super mit 100% Ausbeute. Wolfgang hatte an Brett 3 eine solide Stellung gegen einen Gegner der gar keine Wertungszahl hatte, aber wohl früher recht gut war, aber einige Jahrezehnte Pause vom Turnierschach gemacht hat. Günter hatte sich mit Weiß gut aufgebaut und hatte ordentlichen Raumvorteil. Tristan vermutete gleich zu Beginn seiner Partie, dass er wohl früh fertig sein würde, da sein Gegner radikal auf Abtausch spielte und die Figuren extrem schnell vom Brett verschwanden. Tristan hat wohl schon häufiger gegen Schachfreund Kohagen gespielt und kannte das daher schon.

Nach knapp einer Stunde war dann für Tristan tatsächlich schon Schluss und wir hatten die erste Schwarzpartie mit einem Remis nach Hause gebracht. Einige Zeit später kam das zweite Remis bei Wolfgang an Brett 3, also erneut ein schwarzes Brett auf unserer Seite. Ich hatte das erste Remisangebot meines Gegners abgelehnt und schien langsam aber sicher Oberwasser zu bekommen. Bei Dirk kam es zu einigen Vereinfachungen und das sah doch ein wenig remislich aus. Günter schien an Brett 4 in Vorteil zu kommen. Er hatte Druck am Königsflügel und sein Gegner bekam seinen weißfeldrigen Läufer nicht entwickelt, was natürlich auch den Turm auf a8 am mitspielen hinderte. Das sah gut aus. Wolfgang an Brett 6 spilete voll auf Königsangriff, verzichtete auf die Rochade und versuchte die h-Linie zu öffnen. Die gegnerische Königsstellung war mit g6 und h5 deutlich gelockert, so dass es schien, als ob er gute Angriffschancen bekommen würde. Allerdings spielte sein Turm auf h1 nicht mit, da der König immer noch auf e1 stand. In der Folge bekam er auch ein Remisangebot, was er jedoch ausschlug, da er sich gute Gewinnchancen versprach

Zwischen der 2. und 3. Stunde kippte das Spiel dann langsam zu unseren Ungunsten. Dirk musste weitere Vereinfachungen zulassen und landete schließlich in einem Endspiel mit beiderseitigem schwarzen Läufer und jeweils zwei Bauern am Damen- und vier Bauern am Königsflügel. Da keiner irgendwelche Bauernschwächen hatte, endete die Partie dann auch Remis. Bei mir sah es eigentlich ganz gut aus, aber irgendwie fiel mir einfach kein richtiger Plan ein. Ich stand eigentlich recht gut, vermutlich sogar besser, aber es gelang mir einfach nicht, gute Züge zu finden. Irgendwie fehlte mir die Geduld und Ruhe, um den Stellungsvorteil weiter auszubauen. Als ich dann die Chance sah einen Bauern oder alternativ die Qualität zu gewinnen, griff ich einfach zu, musste letztendlich die Qualität aber wieder zurückgeben. Ich hatte die gespielte Variante zwar gesehen, aber nicht tief genug berechnet. Das war zwar kein Beinbruch, aber es waren wieder zwei Figuren mehr vom Brett und mein Stellungsvorteil war nunmehr geringer. Bei Günter sah es zunächst richtig gut aus. Er hatte inzwischen einen Bauern mehr in einem Doppelturmendspiel mit Springer auf seiner Seite und Läufer auf Seiten seines Gegners. Im Bemühen einen Bauern nach vorne zu treiben, hat Günter dann irgendwie einen Turm eingestellt. Wie er das geschafft hat, habe ich nicht im Detail mitbekommen. Zwar konnte er dann seinen Springer und einen Bauern gegen einen gegnerischen Turm tauschen, aber er verblieb dann mit Turm gegen Turm und Läufer sowie zwei Mehrbauern. Auch bei Wolfgang an Brett 6 hatte sich inzwischen das Blatt gewendet. Sein Angriff war verpufft und er musste auch noch die Damen tauschen. Danach kam es zu weiteren Vereinfachungen und dabei blieben auch ein paar Bauern auf der Strecke. Letztendlich verblieb er mit Springer und Turm gegen Läufer und Turm sowie mindestens zwei verbundene Freubauern auf dem Königsflügel. Sein Gegner hatte zwar extreme Zeitnot, aber stellengsmäßig stand er total auf Verlust.

Ich hatte wieder einmal den Eindruck, dass ich endlich entscheidenen Vorteil bekommen sollte und sah mich schon auf der Siegerstraße, übersah aber eine Fesselung, die Damentausch erzwang und mein erhoffter Qualitätsgewinn war damit erledigt Ich hatte immer noch Stellungsvorteil, aufgrund der schwachen Grundreihe meines Gegners und der schlechten Stellung seines Königs, aber ich hatte bereits zweimal einfache Züge nicht gesehen und fand auch in der Folge keinen vernünftigen Gewinnweg. Letztendlich entschied ich mich für den Abtausch von Läufer und Turm, da ich mir von dem entstehenden Springerendspiel, wegen meiner guten Königsstellung noch Gewinnchancen versprach. Vielleicht gab es diese tatsächlich, aber letztendlich fand ich sie einfach nicht. Wolfgangs Gegner hatte die Zeitkontrolle geschafft und damit war auch die Partie verloren und wir lagen 2,5-1,5 zurück. Als ich dann sah, dass auch Günter inzwischen klar auf Verlust stand, gab ich meine vergeblichen Gewinnversuche auf und akzeptierte das 4. Remisangebot meines Gegners. Eine Viertelstunde später schnappte sich Günter einen Bauern und geriet dadurch mit Turm und König in die Diagonale des schwarzen Läufers, was den Verlust des zweiten Turms bedeutete, womit die Partie dann sofort verloren war.

Damit haben wir mit 2:4 deutlich verloren. Die Eutiner waren an dem Tag einfach besser und haben dementsprechend verdient gewonnen. Wir hatten eher einen bescheidenen Tag, aber das kommt eben vor. Wir sind dann Ende März im letzten Spiel zu Hause gegen Bad Schwartau hoffentlich wieder besser drauf und können dann wenigstens einen schönen Saisonabschluss feiern.

Gruß Rüdiger

03.02.2020 ( Tristan )

Nachdem auch Marcel an der Vereinsmeisterschaft teilnimmt, stehen die Paarungen nun unter Ergebnisdienst. Es kann sofort losgehen.

02.02.2020 ( Tristan )

Nach der Jahreshauptversammlung ( Näheres unter Vereinsstruktur/Protokoll 2020 ) fand ein kleines Blitzturnier statt. Der Endstand:  1.Rüdiger 2. Wolfgang W. 3. Dirk 4. Wolfgang M. 5. Eckhard 6. Francois 7. Alexander 8. Eric

Zur Erinnerung : am 06.03. sowie 20.03. steht uns das Spiellokal nicht zur Verfügung.

27.01.2020 ( Tristan )

Der Jahresmitgliedsbeitrag wird am 31.01.2020 fällig. Diejenigen, die das Lastschriftverfahren gewählt haben, brauchen nichts zu machen, und diejenigen, die selbst überweisen, überweisen ihren Jahresbeitrag dann bitte an den Schachverein SV-Strand, IBAN : DE18 2135 2240 0011 0070 02. ( 25,00€ für Jugendliche und 45,00€ für über 18-jährige Erwachsene ).
Zur Erinnerung vielleicht noch einmal: eventuelle Austrittswünsche bedürfen einer vierwöchigen Kündigungsfrist zum Jahresende.

26.01.2020
( Rüdiger )

Moin Männer,

gestern stand unser Spiel gegen LSV VIII in Lübeck auf dem Programm. Nachdem ich meine Reise nach Sachsen kurzfristig absagen musste, konnte ich doch noch mitspielen, so dass wir in folgender Besetzung antraten: Rüdiger, Dirk, Wolfgang, Günter, Tristan und Ecki. Die Lübecker hatten stark aufgestellt und bis auf Brett 6, an dem Ecki ein paar Punkte mehr auf dem Konto hatte, als sein Gegner, lagen die Lübecker an allen weiteren Brettern z. T. deutlich vorne. Das reichte von gut 100 Punkten an den ersten beiden Brettern bis zu fast 300 Punkten an den Brettern 3 und 4. Auch Tristans Gegnerin an Brett 5 war um 200 Punkten deutlich höher bewertet. Aber was heißen schon Punkte, konkret wird es letztendlich auf dem Brett.

In den ersten beiden Stunden verbrauchte mein Gegner relativ viel Zeit, so dass ich ausreichend Gelegenheit hatte, mir den Verlauf an den anderen Brettern anzuschauen. Kurioserweise verbrauchte auch Dirks Gegner enorm viel Bedenkzeit, allerdings hatte Dirk, wie er mir später berichtete, einen neuen Zug mit Springerausfall nach b4 und Angriff auf den weißfeldrigen Läufer ausgepackt, den sein Gegner nicht kannte und diesen zu langem Grübeln brachte. Wolfgang baute sich gewohnt
solide auf und schien gut zu stehen. Günter hatte aber wohl gleich zu Beginn die Zugfolge in seiner Eröffnung verwechselt und musste seinen schwarzfeldrigen Läufer von g7 aus gegen den weißen Springer auf c3 geben, was übel aussah, da sein Gegner die schwachen schwarzen Felder um die Königsstellung ausnutzen konnte. Das Spiel sah schon relativ früh nach einer Niederlage für uns aus, aber Günters Verteidigungskünste sind ja hinlänglich bekannt und letztendlich sollte sein Brett als allerletztes entschieden werden. Tristan kam gut aus der Eröffnung, während seine Gegnerin Mühe hatte, zur Rochade zu kommen. Das sah recht gut aus. Beim zweiten Blick auf Eckis Stellung bekam ich einen gehörigen Schreck. Ecki hatte mit dem Damenzug nach a5 den weißen Springer auf c3 gefesselt, der von der Dame auf c2 noch zusätzlich überdeckt wurde. Ecki griff dann die Dame mit Läufer a5 an. Natürlich konnte der gefesselte Springer nicht schlagen, aber die Dame hätte das einfach tun können, da das Zurückschlagen mit der schwarzen Dame den Springer entfesselt hätte. Damit wäre der Läufer ohne jegliche Kompensation weg gewesen, aber glücklicherweise sah das sein Gegner nicht und zog Dame nach d3. Das hätte ins Auge gehen können.

Die beiden hinteren Bretter waren in einem Nachbarraum unterbegebracht, der durch eine Schiebetür mit dem Raum mit den ersten vier Brettern verbunden war. Nach einiger Zeit bekamen Dirk und ich deutlichen Zeitvorteil, wobei Dirk etwas Entwicklungsrückstand zu haben schien. Ich bekam mit Weiß eine sehr schöne Stellung mit den beiden Zentrumsbauern auf d4 und e4 und den Läufern auf den langen Diagonalen. Das sah richtig gut aus. Wolfgang hatte das Zentrum mit den weißen Bauern auf e4, d5 und c4 festgelegt und hatte deutlichen Raumvorteil. Später konnte er die f-Linie für die Türme öffnen, auch wenn er dabei einen Doppelbauern auf der e-Linie bekam. Dieser schien aber eher Felder für die generischen Figuren wegzunehmen, als sonderlich zu stören. Günter versuchte sich zwischenzeitlich irgendwie zu entwickeln, bekam aber die schwarzen Felderschwächen nicht in den Griff. Sein Gegner hatte deutlichen Stellungsvorteil. Bei Eckie sah das Brett ein wenig wild aus, aber er hatte einige Drohungen mit Springergabeln eine Figur zu gewinnen. Nach einem Springerzug deckte sein Gegner ein Feld für eine solche Gabel, übersah aber, dass sein weißfeldriger Läufer angegriffen war, so dass Ecki eine ganze Figur mehr hatte. Damit stand er plötzlich klar auf Gewinn. Tristan hatte sich inzwischen einen gesunden Mehrbauern gesichert und konnte diesen auch konsolidieren. Inwieweit der für einen Gewinn reichen würde, war natürlich noch offen, er stand aber auf jeden Fall besser. Eckie fuhr kurz darauf den vollen Punkt ein. Wenn ich es richtig gesehen habe, griff sein Gegner mit einem Turm Eckis Dame an, jedoch konnte er seinen Springer mit Schachgebot dazwischen ziehen. Der Springer konnte zwar von einem Bauern einfach geschlagen werden, aber durch den Abzug des Springers öffnete sich für Eckis Dame die Diagonale zur schwarzen Dame, die er, da sie nicht gedeckt war, für den Springer gewinnen konnte. Danach gab der Gegner verständlicherweise auf. Kurz darauf einigte sich Tristan mit seiner Gegnerin auf Remis und wir waren mit 1,5 : 0,5 in Führung. Wer hätte das gedacht.

Ich hatte zwischenzeitlich eine gute halbe Stunde mehr auf der Uhr und eine dominante Stellung obendrein. Mein Gegner bekam seinen weißfeldrigen Läufer auf c8 nicht entwickelt, so dass er faktisch mit einem Turm weniger spielte. Ich hatte einen Springer auf e5 installiert und konnte meine Läufer vor den schwarzen Springern in Sicherheit bringen, die beide langen Diagonalen beherrschten. Leider verbrauchte ich meinen Zeitvorsprung, um ein Opfer auf f7 zu berechnen, das irgendwie richtig aussah, aber ich fand keinen forcierten Vorteil und verzichtete darauf. Ich hatte zwar immer noch drei bis vier Minuten mehr auf der Uhr, aber wir hatten beide nur noch weniger als eine halbe Stunde und noch 17 Züge zu machen. Irgendwie kam mein Gegner damit deutlich besser zurecht als ich. Manchmal ist das einfach so, dass man den richtigen Weg in einer Stellung nicht findet und dann irgendwann einen blöden Zug macht. Wenigstens hat mir der Computer heute bestätigt, dass das Opfer auf f7 wirklich nichts getaugt hat. Allerdings kam der blöde Zug auf meiner Seite trotzdem, als ich übersah, dass mein Gegner durch ein Springeropfer einen Bauern gewinnen konnte. Zudem war meine Königsstellung dadurch im Eimer. Wirklich sehr ärgerlich, denn Dirk hatte inzwischen fast eine Stunde mehr auf der Uhr und stand zudem auch noch gut. Wie er dann den Sieg letztendlich eingefahren hat, habe ich in meiner Zeitnotphase nicht mehr mitbekommen, aber wir führten zwischenzeitlich mit 2,5 : 0,5. Da war es umso ärgerlicher, dass ich meine Stellung inzwischen ganz verdorben hatte und noch vor der Zeitkontrolle aufgeben musste. Ein Remis war mehr als möglich, aber natürlich wollte ich die gute Stellung auch gewinnen. Aber egal, Wolfgang hatte inzwischen die Türme getauscht und war in einem Endspiel mit jeweils Dame, Springer und 6  Bauern gelandet. Er hatte zwar den Doppelbauern und einen einzelnen Bauern auf b5, aber sein Springer auf c6 machte die Linien schön zu, so dass die gegnerische Dame nicht eindringen und seine Dame die Lage jederzeit im Griff behielt. Wolfgang hatte vorher schon einmal Remis angeboten, aber der gegnerische Mannschaftsführer hatte, vermutlich wegen dem Spielstand, davon abgeraten. Letztendlich kam es aber zur Zugwiederholung und zum gerchten Remis. Tolle Leistung und für uns der erste Punkt, den wir in den letzten Jahren gegen den LSV eingefahren haben

Günter war immer noch zäh am kämpfen. Natürlich hatte er im technischen Sinne eine Verluststellung, aber die muss ja auch erst mal durch den Gegner gewonnen werden. Ich konnte die Entwicklung nicht verfolgen, aber irgendwie war er in einem Turmendspiel gelandet, in dem er noch einen einzelnen Freibauern auf c5 hatte, während sein Gegner noch die drei Bauern am Königsflügel (f, g und h-Bauer) besaß. Leider entschied er sich ein wenig früh dafür, seinen Bauern für den f-Bauer seines Gegners aufzugeben, bevor sein König zum Königsflügel gelangen konnte. Danach konnte sein Gegner Günters König durch seinen Turm auf der f-Linie von den beiden weißen Freibauern abschneiden, so dass Günter letztendlich nur mit dem Turm keine Chance hatte, das vom König unterstützte Vorrücken der Bauern zu verhindern. Der weiße König konnte sich immer wieder hinter seinen Bauern verstecken und letztendlich war eine Umwandlung der Bauern nicht mehr zu verhindern, so dass Günter nach großem Kampf aufgeben musste. Wir hatten also mehr als gute Chancen, dieses Mal sogar beide Punkte aus Lübeck zu entführen, aber letztendlich haben die Lübecker natürlich auch die ein oder andere Chance liegen lassen und wir können sicherlich insgesamt mehr als zufrieden sein mit dem Punktgewinn gegen einen nominell deutlich stärkeren Gegner.

Gruß Rüdiger


25.01.2020
( Tristan )

Da haben wir die Lübecker mit einem 3:3 doch schön geärgert, vermute ich. Rüdiger war über einen mißglückten Zug sehr unglücklich und verlor die Partie an Brett 1, Dirk hingegen an 2 setzte sich gegen seinen Gegner durch, Brett 3 mit Wolfgang M. erzielte wie Brett 5 mit mir ein remis, Günter an 4 verlor gegen zwei Mehrbauern, dafür gewann Eckhard an Brett 6 ( nach dem Spielverlauf allerdings sehr unerwartet ) gegen seinen Gegner. Vielleicht erfahrt ihr demnächst mehr durch einen ausführlicheren Bericht von Rüdiger.

12.01.2020
( Tristan )

Die Jugend spielte gegen Bargteheide 3,5 zu 4,5. Näheres unter > Ergebnisdienst

11.01.2020
( Tristan )

Einige rückständige Partien konnten ja in den letzten Tagen noch gespielt werden, von den restlichen 6 offenen Partien aus der Vereinsmeisterschaft wurde mir lediglich bei einem Spiel angezeigt, daß es noch vor dem letztmöglichen Termin stattfinden wird, jedoch fehlt mir da der genaue Tag. Diese und die anderen Partien habe ich nun erst einmal so gewertet, wie im Ergebnisdienst zu ersehen. Hierbei richtete ich mich in meinen Entscheidungen nach der Aussage zumindest eines Teils der jeweiligen Spielakteure, die aktiv willig waren zu spielen, aber bei dem es nicht zu einer Termineinigung kam. Sollten also noch bis zum 24.01. Spiele gemacht werden, wird das wieder berichtigt, ansonsten bleibt es bei diesem Endstand. Also - gebt Gas, die Zeit drängt!  

09.01.2020
( nachfolgender Bericht von Alex und Henning )

Alex und Henning waren auf der Versammlung vom Gemeinde Jugendring
am
16.03.20 findet die Jahreshauptversammlung GJR ( Henning und Alex werden anwesend sein )
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01.05.2020
1. Mai-Feier in Niendorf
um 0
9.00 Uhr Aufbau, um 11.00 Uhr Beginn
Alex und Henning
sind anwesend, Ecki würde auch gerne helfen, einige Kinder haben auch schon zugesagt. Wir würden uns freuen, wenn auch ein paar Erwachsene kommen.
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23.08. Sommerfest GJR
Alex und Henning
sind im Urlaub, wir bräuchten einen Erwachsenen, der mit den Kindern Getränke verkauft

03.01.2020 ( Tristan )

Die geplanten Termine für die Vereinsmeisterschaftsrunde sind unter >> Termine erfaßt. Bis auf das Pokalfinale blieb der Dezember 2020 wegen der im Wennhof stattfindenden Feierlichkeiten frei.  

28.12.2019
( Tristan )

Wer möchte, kann schon jetzt mit der Pokalrunde 2020 beginnen und ggf. sein Spiel vorziehen. siehe >> Ergebnisdienst



Ältere Einträge stehen im Archiv















 
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